Perfekt Imperfection
Verschiedene Resin-Ebenen auf durchscheinender Plexiglasplatte, Silberrahmen mit integrierter Lichtwirkung
In „Perfekt Imperfection“ wird Farbe zu einem schwebenden Raum. Mehrere transparente Resin-Schichten überlagern sich auf einer durchscheinenden Plexiglasplatte und lassen leuchtende Gelb-, Grün-, Rot- und Violetttöne ineinanderfließen. Die Arbeit lebt von Übergängen: von Kontrolle und Zufall, von klarer Form und flüssiger Bewegung, von Leuchtkraft und Tiefe.
Der aufwändig gearbeitete Silberrahmen mit Licht verstärkt den Eindruck eines inneren Strahlens. Die Farben scheinen nicht nur auf der Oberfläche zu liegen, sondern aus dem Objekt selbst heraus zu leuchten. Kleine Unregelmäßigkeiten, Überlagerungen und Verläufe werden dabei nicht verborgen, sondern bewusst sichtbar gemacht. Gerade sie geben dem Werk seine Lebendigkeit.
Die Arbeit basiert auf einem gezielten Aufbau mehrerer Farbebenen, die sich zum Rand hin verdichten. Im Zentrum bleibt eine durchscheinende Zone erhalten, die den Blick in die unteren Schichten freigibt und den Bildraum öffnet.
Die Malerei ist auf eine Plexiglasplatte aufgesetzt, deren transparenter Rand sichtbar bleibt. Dadurch entsteht der Eindruck, dass das Bild vom Untergrund gelöst ist und im Raum schwebt. Der silberne Rahmen fasst diese Konstruktion und verstärkt die Wahrnehmung von Tiefe und Distanz.
So entsteht ein Spannungsfeld zwischen Verdichtung und Transparenz, Fläche und räumlicher Wirkung.
- Subject Matter: inner Landscape